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Kanzleimarketing: sachlich informieren, technisch sauber, messbar

Für Anwalts- und Steuerkanzleien: Website, Google Ads, Unternehmensprofil und Tracking technisch geprüft, berufsrechtsbewusst. Keine Rechtsberatung.

Stand: · Autor: Dmitri Shelkov

Die Grenze vorweg

Anwälte und Steuerberater dürfen werben, aber sachlich. Für Rechtsanwälte regeln das § 43b BRAO und § 6 BORA. Seit 1. Dezember 2025 sagt § 6 BORA: nicht unsachlich, nicht unlauter, insbesondere nicht irreführend, und in diesen Grenzen ist auch Werbung um ein einzelnes Mandat zulässig. Werbung mit Mandaten oder Mandanten braucht deren ausdrückliche Einwilligung. Für Steuerberater gilt § 57a StBerG: Werbung muss sachlich über die berufliche Tätigkeit unterrichten und darf nicht auf einen Auftrag im Einzelfall gerichtet sein. Bezeichnungen wie „Fachanwalt“ setzen eine Verleihung voraus.

Das kennen Sie besser als wir. Deshalb arbeiten wir auf der Seite, die Sie nicht selbst prüfen müssen sollten: Technik, Sichtbarkeit, Messung und die Frage, ob Ihr Werbebudget dort ankommt, wo es soll. Ob eine Formulierung berufsrechtlich trägt, entscheiden Sie als Berufsträger. Diese Seite ist keine Rechtsberatung, und unser Befund auch nicht.

Die typische Lage

Die Kanzlei-Website ist solide, vielleicht etwas in die Jahre gekommen. Neue Mandate kommen über Empfehlungen, über ein Anwaltsportal, über eine Google-Ads-Kampagne, die eine Agentur betreut. Die Anfragen sind gemischt: einige passend, viele für Rechtsgebiete, die Sie nicht bearbeiten, manche aus Orten, in denen Sie nicht tätig sind, und einige, die eigentlich eine kostenlose Auskunft wollen.

Oder umgekehrt: Die Kanzlei ist im Arbeitsrecht stark, aber wer „Kündigung Anwalt“ und den eigenen Stadtteil sucht, findet andere.

Kanzleien gewinnen Mandanten heute auch online und bezahlen dafür, an Portale, Agenturen oder Google. Ein Zweitbefund mit Protokoll zeigt, was davon wirkt.

Was wir bei Kanzleien prüfen

Sichtbarkeit je Rechtsgebiet. Gibt es für jedes Rechtsgebiet, in dem Sie Mandate suchen, eine eigene, auffindbare Seite? Wer steht bei den wichtigsten Suchen in Ihrer Stadt vor Ihnen? Werden Ihre Seiten überhaupt indexiert? Wie wir das prüfen, steht unter SEO-Beratung.

Google-Unternehmensprofil. (Local SEO) Bestätigt, richtige Kategorie (Rechtsanwalt, Fachanwalt für ein Gebiet, Steuerberater), aktuelle Angaben, Bewertungen beantwortet? Antworten auf Bewertungen dürfen keine Mandatsinformationen preisgeben. Wir weisen darauf hin, wenn eine Antwort in diese Richtung geht.

Google Ads. Für welche Suchbegriffe zahlen Sie? „Kostenlose Rechtsberatung“ oder „Muster Kündigungsschreiben“ bringen Klicks, aber selten Mandate. Ist die Kampagne auf Ihr Gebiet begrenzt? Wird gemessen, ob aus einem Klick eine Anfrage oder ein Anruf wird? Mehr dazu: Google Ads Betreuung.

Kontaktformular und Datenwege. Funktioniert das Formular, kommt die Anfrage an, und über welche Dienste läuft sie? Formular-Plugins, Spam-Filter und Chat-Widgets übertragen Daten manchmal an Dritte. Wir zeigen technisch, wohin. Ob das mit Ihrer Verschwiegenheitspflicht vereinbar ist, beurteilen Sie.

Tracking und Consent. Welche Dienste laden vor und nach der Einwilligung? Werden Conversions sauber gemessen? Wie wir das prüfen, steht unter Conversion-Tracking und Consent.

Erkennbare berufsrechtliche Reibungspunkte. Wenn uns in Anzeigen oder auf der Website etwas auffällt, das nach BORA oder StBerG fraglich wirken könnte, etwa eine unsachliche oder irreführende Aussage oder eine Werbung mit Mandanten ohne erkennbare Einwilligung, markieren wir es als Hinweis. Die Bewertung liegt bei Ihnen.

Portale und Verzeichnisse. Was zahlen Sie für Anwalts- oder Steuerberaterportale, und wie viele Mandate kommen darüber?

Wie die Arbeit abläuft

1. Diagnose in 48 Stunden an Werktagen

Sie nennen uns Ihre Kanzlei-Website. Wir prüfen aus öffentlichen Quellen, ohne Zugangsdaten, ohne Mandantendaten. Die Diagnose ist kostenfrei: Sie bekommen den vollständigen schriftlichen Befund binnen 48 Stunden an Werktagen und können danach ein kostenfreies Erstgespräch vereinbaren. Kostenpflichtig wird nur, was Sie vorher freigeben (Bedingungen).

2. Der Befund

Schriftlich: Sichtbarkeit je Rechtsgebiet, technische Fehler, Messung, Datenwege und eine getrennte Liste mit Punkten, die Sie berufsrechtlich selbst prüfen sollten. Der Befund gehört Ihnen.

3. Reparatur mit Protokoll

Technische Änderungen setzen wir mit Ihrer Freigabe um. Jede steht im Protokoll: vorher, nachher, Begründung, Weg zurück. Inhalte über Ihre Tätigkeit formulieren und verantworten Sie, wir können Struktur und Auffindbarkeit verbessern.

Die Preise stehen offen auf der Startseite: Preise ansehen.

Steuerkanzleien: eine etwas andere Frage

Viele Steuerberatungen haben weniger ein Problem mit zu wenig Anfragen als mit den falschen: Privatpersonen mit einer einzelnen Steuererklärung, wenn die Kanzlei eigentlich Unternehmen mit laufender Buchhaltung sucht. Hier hilft weniger mehr Sichtbarkeit als eine klarere: Seiten, die für die gewünschten Mandanten geschrieben sind, ein Formular, das vorab nach Rechtsform und Umfang fragt, und Anzeigen, die nur bei passenden Suchen erscheinen. Auch das prüfen wir.

Was wir nicht versprechen

Keine bestimmte Zahl an Mandaten. Keine Platzierung. Keine Anzeigen, die Ergebnisse in Aussicht stellen. Keine Rechtsberatung und keine Bestätigung, dass Ihre Werbung berufsrechtlich unbedenklich ist.

Ein sachlicher Befund für eine sachliche Entscheidung

Schicken Sie uns Ihre Kanzlei-Website. In 48 Stunden an Werktagen wissen Sie schriftlich, wo Mandanten Sie suchen und wo Budget verloren geht.

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Häufige Fragen

Dürfen Kanzleien Google Ads schalten?

Ja, in den Grenzen des Berufsrechts. Für Rechtsanwälte gelten § 43b BRAO und § 6 BORA: Werbung muss sachlich sein und darf nicht unlauter oder irreführend sein. Seit 1. Dezember 2025 erlaubt § 6 BORA in diesen Grenzen ausdrücklich auch Werbung um ein einzelnes Mandat. Für Steuerberater gilt § 57a StBerG. Ob eine bestimmte Anzeige zulässig ist, beurteilen Sie als Berufsträger oder Ihre Kammer. Wir prüfen die technische Seite.

Schreiben Sie unsere Rechtstexte oder Fachartikel?

Nein. Fachliche Inhalte und deren Richtigkeit verantworten Sie. Wir prüfen, ob vorhandene Inhalte gefunden werden, wie sie aufgebaut sind und wo Seiten für wichtige Rechtsgebiete fehlen.

Wie gehen Sie mit Mandantendaten um?

Für die Diagnose brauchen wir keinerlei Mandantendaten und keinen Zugang zu Ihren Systemen. Wir prüfen technisch, wohin Daten aus Ihrem Kontaktformular übertragen werden, damit Sie beurteilen können, ob das zu Ihrer Verschwiegenheitspflicht passt.

Lohnt sich SEO für eine Kanzlei?

Für Rechtsgebiete, in denen Menschen online nach Hilfe suchen, oft ja, besonders lokal. Für Mandate, die über persönliche Netzwerke kommen, weniger. Der Befund zeigt, wo bei Ihnen gesucht wird.

Ist das eine Rechtsberatung?

Nein. Sie sind die Berufsträger. Wir prüfen Technik und Werbefunktion und markieren Punkte, bei denen Sie das Berufsrecht selbst prüfen sollten.